10.08.2026 20.34Online seit heute, 20.34 UhrNach der Führung in Teheran macht nun auch US-Präsident Donald Trump Entschädigungszahlungen zur Bedingung für künftige Verhandlungen zur Beilegung des Konflikts mit dem Iran. Der Iran solle für alle Menschen zahlen, die in der Vergangenheit von iranischer Seite schwer verletzt oder getötet worden seien.Zudem sollten die Familien von Demonstrierenden entschädigt werden, die die iranische Führung in den vergangenen 50 Jahren getötet habe, schrieb Trump heute auf seiner Plattform Truth Social.Unter anderem machte Trump den Iran auch für den Anschlag auf den amerikanischen Zerstörer „USS Cole“ verantwortlich. Daher müsse Teheran die Angehörigen der Opfer entschädigen. Nach Ermittlungen des FBI planten und verübten Mitglieder des Terrornetzwerks al-Kaida den Anschlag. In einem weiteren Beitrag forderte Trump, der Iran solle ebenfalls für die Schäden und Tötungen im Libanon, in Syrien, im Jemen und in Gaza „verantwortlich gemacht“ werden.Zuvor hatte der Nationale Sicherheitsrat des Iran iranischen Medienberichten zufolge die Wiedereröffnung der blockierten Straße von Hormus an Zugeständnisse der USA und ihrer Verbündeten geknüpft.Neben einem Ende sämtlicher US-Drohungen gegen die Islamische Republik, einer Aufhebung der Seeblockade iranischer Häfen sowie einem Abzug der US-Streitkräfte aus der Region forderte Teheran unter anderem eine vollständige finanzielle Entschädigung für Kriegsschäden.Der Nationale Sicherheitsrat gilt als ein zentrales Entscheidungs- und Koordinierungsgremium der iranischen Außen- und Sicherheitspolitik. Seine Beschlüsse werden erst nach Bestätigung durch den obersten Führer Modschtaba Chamenei wirksam. Die Forderungen hatte der Iran bereits früher als Bedingungen für Verhandlungen mit den USA genannt.