AHS-Gewerkschafter: Laptops an Schulen statt für jeden Schüler

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09.08.2026 08.10Online seit heute, 8.10 UhrWegen der Einsparungen im Budget werden ab dem Schuljahr 2027/28 über die Schule erst in der zweiten Klasse Mittelschule und AHS-Unterstufe Laptops oder Tablets an die Kinder verteilt, nicht mehr schon im ersten Jahr. Der neue Vorsitzende der AHS-Lehrergewerkschaft, Georg Stockinger (FCG), findet die Verschiebung positiv. Er stellt zur Diskussion, anstelle der einzelnen Kinder die Schulen mit den Geräten auszustatten.Mittlerweile setze sich auch bei bisherigen europäischen digitalen Vorreitern wie Finnland der Zugang durch, dass Kinder zuerst bestimmte Fähigkeiten erlernen und erst danach digitale Hilfsmittel verwenden sollen, betonte der ÖVP-Lehrervertreter im Gespräch mit der APA.Dementsprechend sei es „gar nicht verkehrt“, in Zukunft in der ersten Klasse noch nicht mit dem Tablet oder Laptop zu arbeiten und im Gegenzug etwa bei der „Digitalen Grundbildung“, die 2022 als zweistündiges Pflichtfach für die Zehn- bis 14-Jährigen eingeführt wurde, etwa die Stunden umzuschichten.Die Geräteinitiative, über die seit 2020 über 600.000 Kinder gegen einen Kostenbeitrag eigene Laptops und Tablets bekommen habe, sieht Stockinger skeptisch. „Wenn ich mir anschaue, was im Lehrplan ‚Digitale Grundbildung‘ drinsteht und was in der Unterrichtsrealität passiert, dann ist das teilweise Tag und Nacht.“Der Gewerkschafter stellt infrage, ob das Steuergeld – pro Schuljahr sind es 50 Millionen Euro – hier gut investiert ist. „Ich sehe das sehr kritisch.“