Im Jahr 1342 um den Tag der Heiligen Maria Magdalena (22. Juli) traten die Donau, Moldau, Elbe, der Rhein, Main und weitere Flüsse über die Ufer und setzten Mitteleuropa unter Wasser. "Viele tausend Menschen starben in den Fluten", so die Historikerin Andrea Kiss: "Dazu kamen zahlreiche Todesfälle durch Hunger und Krankheiten." Sie fand mit Kollegen heraus, dass jene Jahrtausendflut nicht alleine kam, sondern der verheerende Höhepunkt einer zweijährigen Hochwasserserie war.