Bildquelle: Urheberrechtlich geschütztes Foto der Feuerwehr FF BadgoisernBad Goisern am 12.08.2026 – Ein Waldbrand im Ramsaugebirge nahe des Zwölferkogels auf rund 1600 Meter Seehöhe erforderte am Dienstag einen großangelegten und äußerst herausfordernden Einsatz der Feuerwehren und Rettungskräfte. Der Brandherd befand sich in extrem steilem und felsdurchsetztem Gelände, was einen Zugang für die Löschmannschaften auf herkömmlichem Weg unmöglich machte. Die Einsatzkräfte konnten daher ausschließlich per Hubschrauber – gestellt von Polizei und Bundesheer – samt dringend benötigtem Löschmaterial sowie Wasser in das schwer zugängliche Gebiet gebracht werden.Vor Beginn der Löscharbeiten mussten Mitglieder der Bergrettung im Steilgelände zunächst mehrere Seilsicherungen anbringen. Nur an diesen Sicherungen gesichert, war es den Feuerwehrleuten möglich, die eigentliche Brandbekämpfung aufzunehmen. Die Löscharbeiten gestalteten sich äußerst kräfteraubend und zeitintensiv, da das Feuer sich teilweise tief in den Waldboden gefressen hatte. Um die Glutnester effektiv abzulöschen, musste der Boden mühsam umgegraben und jeder Schritt sorgfältig gesichert werden.Der Einsatz zog sich bis in die späten Nachmittagsstunden, ehe die Löscharbeiten beendet und sämtliche Einsatzkräfte sowie Geräte wieder ins Tal geflogen werden konnten. Zur weiteren Sicherung der Brandstelle erfolgten abschließend mehrere gezielte Wasserabwürfe per Bundesheer-Hubschrauber, um ein erneutes Aufflammen des Brandes zu verhindern.Im Einsatz standen die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha, die FF Scharnstein mit Kerosinanhänger, die Bergrettung Bad Goisern, Polizeibeamte sowie zwei Hubschrauber von Polizei und Bundesheer. Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte an der erfolgreichen Eindämmung des Brandes beteiligt.