Stocker fordert Verwaltungseinsparungen wie in Österreich

Wait 5 sec.

02.08.2026 08.21Online seit heute, 8.21 UhrBundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) fordert in der Diskussion über den künftigen Finanzrahmen von der EU Verwaltungseinsparungen. „Wir sparen in Österreich 15 Prozent in der Verwaltung ein, ich erwarte Ähnliches auf europäischer Ebene“, sagte er in einem heute veröffentlichten Interview mit der APA.Wenn die EU-Staaten in ihren nationalen Budgets Kürzungen vornehmen müssten, könne man nicht den EU-Finanzrahmen ausweiten, weil sich Kosten für Verwaltung und Bürokratie in der EU-Kommission erhöhten.Feilschen um zwei Billionen EuroIn der EU wird gerade über das umstrittene, rund zwei Billionen Euro schwere EU-Mehrjahresbudget für 2028 bis 2034 verhandelt. Österreich fordert ein deutlich kleineres Budget, als die zypriotische EU-Ratspräsidentschaft zuletzt vorgeschlagen hatte.„Es ist klar, dass wir neue Aufgaben haben“, räumte Stocker ein. „Wir müssen die Wettbewerbsfähigkeit stärken, wir müssen uns souveräner aufstellen. Das wird ohne Geld nicht gehen.“ In welchem Ausmaß das Budget zustande komme, werde aber noch zu verhandeln sein.„Landwirtschaft, die mir am Herzen liegt“Die Positionen Österreichs zu den einzelnen Punkten werde er in den Verhandlungen darlegen, nicht öffentlich, stellte Stocker klar. „Aber ich habe natürlich eine Vorstellung.“ Klarerweise würden vor allem zwei Themen auf dem Tisch liegen.„Wir haben eine besondere Situation in einer kleinstrukturierten, familiengeführten Landwirtschaft, die mir am Herzen liegt.“ Gleichzeitig seien Kohäsionsmittel und Regionalförderungen ein Thema sowie Fragen des Korrekturmechanismus („Nettozahlerrabatt“). „Da gibt es einiges, wo nicht alle in Europa meiner Meinung sein werden, aber viele vielleicht schon.“ Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.