Hohe Speicherkosten verteuern Amazons KI-Ausbau rasant

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31.07.2026 07.42Online seit heute, 7.42 UhrAmazon wird in diesem Jahr wegen stark gestiegener Speicherchippreise noch 20 Milliarden Dollar mehr in den Ausbau seiner KI-Infrastruktur stecken. Konzernchef Andy Jassy schraubte heute die Prognose für Kapitalausgaben von 200 auf 220 Milliarden Dollar (derzeit rund 191 Mrd Euro) hoch. Selbst damit werde man immer noch nicht genug Kapazitäten haben, um die Nachfrage der Kunden nach Rechenleistung zu erfüllen, sagte er in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Das werde sich wohl auch 2027 nicht ändern.Der Handels- und Technologiekonzern profitiert vom aktuellen KI-Boom vor allem über die Cloud-Sparte AWS, die der weltgrößten Anbieter von Rechenleistung aus dem Netz ist. Jassy sprach davon, dass sich selbst für 2028 bereits eine „bemerkenswerte“ Nachfrage abzeichne.Amazon glaube inzwischen, dass AWS beim jährlichen Umsatz mit der Zeit auch die Billionen-Marke überschreiten könne. An der Börse kamen die Zahlen und solcher Optimismus gut an: Die Aktie stieg im nachbörslichen Handel zeitweise um zehn Prozent. Beim Facebook-Konzern Meta hatten die Anleger dagegen KI-Visionen von Gründer und Chef Mark Zuckerberg mit einem Kursminus von acht Prozent quittiert. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.