Korruptionsprozess gegen Wolf und Schelling fix

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30.07.2026 15.04Online seit heute, 15.04 UhrDer Korruptionsprozess gegen den Industriellen Siegfried Wolf und den wegen Amtsmissbrauchs mitangeklagten ehemaligen Finanzminister Hans-Jörg Schelling (ÖVP) ist auf Schiene.Das Wiener Oberlandesgericht (OLG) wies einen Einspruch der Verteidigung gegen die 78 Seiten starke Anklageschrift der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) grundsätzlich ab. Entsprechende APA-Informationen bestätigte OLG-Sprecher Max Gruber heute.Die Causa wird allerdings nicht am Wiener Landesgericht für Strafsachen verhandelt, wo die WKStA ihre Anklage eingebracht hatte. „Den Einsprüchen wurde dahingehend Folge gegeben, dass die Sache zur Verhandlung dem Landesgericht Wiener Neustadt zugewiesen wurde“, gab Gruber bekannt.In allen übrigen Punkten sei das Vorbringen gegen die Anklage abgewiesen worden. „Die Anklage ist somit rechtswirksam“, betonte Gruber.Mit dem Schöffenverfahren ist „im Spätherbst“ zu rechnen, meinte Birgit Borns, Vizepräsidentin und Mediensprecherin des Landesgerichts Wiener Neustadt. Es handle sich „um ein eher umfangreicheres Verfahren“, der Richter, der die Verhandlung leiten wird, benötige eine entsprechende Vorbereitungszeit, erläuterte Borns im Gespräch mit der APA.Es sei auch von einer mehrtägigen Verhandlung auszugehen. Die WKStA hat die Ladung und Einvernahme von 18 Zeugen beantragt.