Film aus Büro gestohlen: Produzent verklagt Netflix

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31.07.2026 15.08Online seit heute, 15.08 UhrDer angebliche Diebstahl eines noch nicht veröffentlichten Films mit Hollywood-Star Nicolas Cage hat Netflix eine Millionenklage eingebracht. Das berichtete das US-Portal Deadline gestern (Ortszeit).Laut dem Branchenmagazin geht es um den Kriegsfilm „Fortitude“, Regie führte Simon West („ConAir“). Der Film basiert auf wahren Begebenheiten und erzählt die Geschichte einer britischen Geheimdienstmission gegen Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg.Produzent fordert über 100 Mio. DollarIn der Klage von Autor und Produzent Simon Afram sowie dessen Firma Op-Fortitude heißt es, Netflix habe Interesse an der Produktion gezeigt und um Zusendung einer digitalen Kopie zur Sichtung des Films gebeten.Am 15. Juni sei die Kopie wie verlangt übermittelt worden, mit dem Hinweis, dass sie unverschlüsselt und nach der Sichtung zu löschen sei. Zehn Tage später habe ein Netflix-Manager Afram mitgeteilt, dass mehrere Festplatten aus dem Büro entwendet worden seien. Auf den gestohlenen Datenträgern habe sich auch „Fortitude“ befunden.Netflix weist Vorwürfe zurückAfram hat Netflix nun auf 105 Mio. Dollar (91 Mio. Euro) verklagt. Nach dem Diebstahl könne der Film jederzeit im Internet auftauchen – und habe damit jeglichen Wert verloren. Afram zufolge kostete die Produktion insgesamt 45 Mio. Dollar (39 Mio. Euro).Netflix wies die Vorwürfe zurück. Das Unternehmen trage kein Verlustrisiko für einen Film, „der ohne die branchenüblichen Sicherheitsvorkehrungen ausgeliefert wurde“, hieß es.