Tote Elefanten in Kenia: Verdacht auf Vergiftung

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29.07.2026 14.04Online seit heute, 14.04 UhrNach dem Tod von 15 Elefanten im kenianischen Amboseli-Nationalpark finden jetzt Untersuchungen der Todesursache statt. Wie die kenianische Parkbehörde KWS mitteilte, seien die Tiere zwischen 24. Juni und 24. Juli in dem Park verendet.Auch das dort gelegene Kimana-Schutzgebiet und das Gebiet um die Kuku-Ranch seien betroffen. Zehn der 15 Tiere zeigten laut KWS ähnliche Symptome, darunter teilweise Lähmung, die dazu führte, dass die Elefanten nicht mehr aufstehen konnten, bevor sie innerhalb von ein oder zwei Tagen verendeten. Vor allem Elefantenkühe und ihre Kälber seien betroffen.Erste Untersuchungen hätten auf eine mögliche toxische Substanz hingewiesen, so die KWS. Allerdings seien weitere Tests erforderlich, um deren Konzentration, Bedeutung und die Herkunft der Giftstoffe zu ermitteln.Zudem würden Wasserquellen sowie andere potenzielle Umweltschadstoffe in den betroffenen Gebieten analysiert, um festzustellen, ob die Elefanten einer gemeinsamen Quelle ausgesetzt waren. Ob menschliches Handeln im Spiel war, sei derzeit noch unklar.Fünf der 15 Kadaver hätten nach Angaben der Behörde aufgrund von starker Verwesung nicht untersucht werden können.