Moskau: 200.000 Freiwillige für Krieg, „keine Mobilmachung“

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28.07.2026 23.19Online seit heute, 23.19 UhrIn Russland sollen sich nach offiziellen Angaben im ersten Halbjahr rund 200.000 Freiwillige für den Angriffskrieg gegen die Ukraine gemeldet haben. Diese nicht überprüfbare Zahl nannte der Vizechef des Nationalen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, heute bei einer Sitzung.In einem auf Telegram veröffentlichten Video wies er zugleich Behauptungen der ukrainischen Führung zurück, wonach Moskau wie nach Kriegsbeginn 2022 eine Mobilmachung plane, um schwerwiegende Verluste auszugleichen. Auch 2022 hatte der Kreml behauptet, es sei keine Zwangsrekrutierung geplant. Als sie doch kam, ergriffen Hunderttausende die Flucht.Russland lockt die Freiwilligen mit hohen Prämien und Einkommen. Viele Männer, die ihren Wehrdienst abgeleistet haben, berichten aber auch von Druck, sich für den Kriegsdienst zu verpflichten.Unabhängige Beobachter und Beobachterinnen in Kiew sehen in der Ukraine ebenfalls Personalprobleme an der Front. Dort fehlen Soldaten. Verbreitet sind zudem Desertationen, Widerstand gegen die teils gewaltsamen Rekrutierungen und Versuche, sich durch Bestechung vom Kriegsdienst freizukaufen.Über die Lage im Krieg sprach der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj auch bei einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump. Selenskyj bezeichnete das Gespräch als gut, später teilte sein Präsidialamtschef Kyrylo Budanow mit, dass vereinbart worden sei, den Verhandlungsprozess auf allen Ebenen zu intensivieren, um einen gerechten Frieden zu erreichen. Details nannte er nicht.Die Verhandlungen zwischen Kiew und Moskau unter US-Vermittlung waren nach dem Beginn von Trumps Krieg gegen den Iran zum Erliegen gekommen. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.