Schlag gegen illegale Prostitution: Polizei deckt Netzwerk in Linz auf

Wait 5 sec.

(Symbolfoto) - fotostore.atLinz am 28.07.2026 – Im Juli 2025 führten das Stadtpolizeikommando und der Magistrat Linz eine koordinierte Schwerpunktaktion gegen illegale Wohnungs- und Hotelprostitution im Linzer Stadtgebiet durch. Im Rahmen dieser Aktion konnte ein illegal betriebenes Massagestudio in Linz ausgeforscht werden, in dem mehrere Frauen angetroffen wurden, die sich unrechtmäßig in Österreich aufhielten. Bei den betroffenen Frauen handelte es sich überwiegend um chinesische Staatsangehörige. Die Kontrollen ergaben, dass in den Räumlichkeiten unerlaubt Sexualdienstleistungen angeboten wurden.Die weiteren Ermittlungen erhärteten den Verdacht auf Zuhälterei sowie grenzüberschreitenden Prostitutionshandel. Bei durchgeführten Hausdurchsuchungen wurden zahlreiche Beweismittel sichergestellt, darunter Bargeld, mehrere Mobiltelefone und weitere IT-Endgeräte.Die Untersuchungen zeigten, dass chinesische Staatsangehörige in großem Umfang mit ihren weiblichen Landsleuten Handel betrieben haben sollen. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, die Frauen in Österreich und Deutschland zur Sexarbeit gezwungen zu haben. Für den Grenzübertritt wurden überwiegend falsche oder gefälschte Dokumente verwendet sowie Schlepperdienste in Anspruch genommen. Die Route führte meist über Serbien und Italien nach Österreich und weiter nach Mitteleuropa.Die betroffenen Frauen waren nach Angaben der Ermittler in ihrem Heimatland hochverschuldet und wurden unter dem Vorwand nach Österreich gelockt, in chinesischen Lokalen arbeiten und so ihre Schulden abbezahlen zu können. Nach der organisierten Einreise wurden ihnen die Reisepässe abgenommen und faktisch keine andere Möglichkeit als die illegale Prostitution in Aussicht gestellt.Schließlich konnten nach intensiven Ermittlungen bei der Staatsanwaltschaft Linz mehrere Festnahmeanordnungen erwirkt und vollzogen werden. Die Verdächtigen werden wegen Zuhälterei, grenzüberschreitenden Prostitutionshandels, falscher Beweisaussage, Geldwäsche und Urkundenfälschung angezeigt. Die Ermittlungen zu internationalen Verbindungen und zur Reiseroute dauern an.Bereits im Juli 2025 wurde eine koordinierte Schwerpunktaktion des Stadtpolizeikommandos und des Magistrats Linz zur Eindämmung der illegalen Wohnungs- und Hotelprostitution im Linzer Stadtgebiet durchgeführt. Dabei konnte ein illegal betriebenes Massagestudio in Linz ausgeforscht werden, in dem mehrere Frauen angetroffen wurden, welche nicht zum Aufenthalt in Österreich berechtigt waren. Es handelte sich bei den Damen zum Großteil um chinesische Staatsangehörige. Im Zuge der Kontrolle stellte sich heraus, dass in den Räumlichkeiten illegal Sexualdienstleistungen angeboten wurden. Im Rahmen weiterführender Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht der Zuhälterei sowie des grenzüberschreitenden Prostitutionshandels. Bei durchgeführten Hausdurchsuchungen konnten diverse Beweismittel sichergestellt werden – unter anderem Bargeld, mehrere Mobiltelefone und weitere IT-Endgeräten. Die weiteren Ermittlungen untermauerten den Verdacht, dass weitere chinesische Staatsangehörige in großem Umfang Handel mit ihren weiblichen Landsleuten betrieben hatten. Sie werden beschuldigt, die Damen in Österreich und in Deutschland zur Sexarbeit gezwungen zu haben. Der Grenzübertritt erfolgte überwiegend unter Verwendung falscher oder gefälschter Dokumente sowie mithilfe von Schleppern über die Route Serbien–Italien und danach nach Österreich, beziehungsweise Mitteleuropa. Die in ihrem Heimatland hochverschuldeten und bereits eingeschüchterten Frauen wurden unter dem Vorwand nach Österreich gelockt, durch Arbeit in chinesischen Lokalen viel Geld verdienen zu können, um ihre Schulden bezahlen zu können. Nach der organisierten Einreise wurde den mittellosen Damen der Reisepass abgenommen und ihnen ausschließlich der Weg in die illegale Prostitution in Aussicht gestellt. Schlussendlich konnten nach intensiven Ermittlungen bei der Staatsanwaltschaft Linz mehrere Festnahmeanordnungen erwirkt und vollzogen werden. Die Verdächtigen werden wegen Zuhälterei, grenzüberschreitenden Prostitutionshandels, falscher Beweisaussage, Geldwäsche und Urkundenfälschung angezeigt. Es folgen noch weitere Erhebungen zu den Bezügen ins Ausland und zur Reiseroute.Presseaussendung am 28.07.2026