30.07.2026 06.44Online seit heute, 6.44 UhrVon einer Hitzewelle und kräftigem Wind angefacht sind in Frankreich, Spanien, Griechenland und der Türkei neue Brände entstanden. Tausende Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, zwei Personen starben. In Frankreich und Spanien konnten unterdessen Menschen wieder in ihre Häuser zurückkehren.In Frankreich brachen in mehreren Regionen Waldbrände aus, darunter im südfranzösischen Departement Var. Ein erneutes Feuer wurde auch aus dem Wald von Fontainebleau südlich von Paris gemeldet. Ein größerer Brand brach im Burgund in Couchey in der Nähe der Großstadt Dijon aus.Wegen des gesundheitsgefährdenden Rauchs wurde die Bevölkerung aufgerufen, sich möglichst nicht draußen aufzuhalten und Türen und Fenster geschlossen zu halten.Feuer bei Bordeaux aufgehaltenAn der Atlantikküste bei Bordeaux, wo die bislang massivsten Brände der Saison in Frankreich auf einer Fläche von 42.000 Hektar gewütet hatten, konnte die Feuerwehr ein erneutes Ausbreiten des Brandes mit einem Großaufgebot verhindern. 224.000 Menschen waren in der Region evakuiert worden.AP/Emma Da SilvaIn Spanien ist in einem Nationalpark an der Grenze zu Portugal ein großes Feuer ausgebrochen. Zwöld Ortschaften rund um die Gemeinde Fermoselle innerhalb des Parque Nacional Arribes del Duero mussten evakuiert worden. In einigen Gebieten Spaniens entspannte sich die Lage inzwischen langsam weiter.Tote in GriechenlandMehrere Waldbrände wüten derzeit in Griechenland, der schlimmste im Süden der Insel Kreta. Dort kamen drei Feuerwehrleute bei Löscharbeiten ums Leben – sie hatten in ihrem Fahrzeug im dichten Rauch die Orientierung verloren. Der Wind wehte so stark, dass Löschhubschrauber und -flugzeuge wieder abdrehen mussten.Am Abend wurde zusätzlich zu mehreren Bergdörfern auch der bei Urlaubern und Urlauberinnen beliebte Küstenort Agia Galini evakuiert – rund 6.000 Touristen seien betroffen, berichteten griechische Medien. Die starken Winde sollen in den kommenden Tagen in weiten Teilen Griechenlands anhalten. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.