Der Kamerahersteller HOVERAir hat mit der Versa ein ungewöhnliches Hybridgerät angekündigt. Die kompakte Kamera lässt sich aus der Hand wie eine DJI Osmo Pocket 4 verwenden und bei Bedarf mit einem Propeller-Käfig verbinden. Anschließend startet sie von der Handfläche und nimmt selbstständig Luftaufnahmen auf.Im Handbetrieb stabilisiert ein dreiachsiger Gimbal die Aufnahmen. Ein integriertes Display und Bedienelemente sollen die Kamera auch ohne verbundenes iPhone nutzbar machen. HOVERAir verspricht eine hohe Dynamik und gute Aufnahmen bei wenig Licht, nennt bislang allerdings weder Sensorgröße noch Auflösung oder Objektivdaten.Flugeinheit wird bei Bedarf angestecktFür den Wechsel in den Flugmodus wird eine Abdeckung an der Kamera verschoben und das Modul auf eine separate Einheit mit vier geschützten Propellern gesetzt. Nach dem Ausklappen der Flügel kann die VERSA direkt von der Hand starten.Eine klassische Fernsteuerung ist für die automatischen Aufnahmen nicht erforderlich. Die Kamera erkennt und verfolgt Personen selbstständig. Mehr als zehn vorprogrammierte Flugmanöver sollen unterschiedliche Perspektiven ermöglichen, ohne dass Nutzer die Drohne manuell steuern müssen.Das Konzept verbindet damit zwei bislang meist getrennte Geräteklassen. Kompakte Gimbal-Kameras eignen sich für stabilisierte Aufnahmen am Boden, während Modelle wie die von uns getestete DJI Neo 2 automatisch Abstand gewinnen und dem Motiv aus der Luft folgen.Automatische Bildgestaltung und 3D-AufnahmenEine KI-Funktion soll bereits am Boden bei der Wahl des Bildausschnitts helfen. Die Kamera analysiert die Umgebung, schlägt eine Position vor und richtet den Ausschnitt anschließend automatisch aus.Der Modus „3D Worlds“ lässt die Versa einmal um das Motiv fliegen. Aus den dabei aufgenommenen Bildern erstellt die Software eine dreidimensionale Szene, die sich anschließend aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten und teilen lassen soll.Viele technische Daten bleiben offenHOVERAir spricht derzeit lediglich von einer Vorschau auf das neue Modell. Angaben zur Videoauflösung, Akkulaufzeit, Reichweite, Hinderniserkennung und zum Gesamtgewicht fehlen ebenso wie Preis und Erscheinungstermin.Gerade das Gewicht ist für den Einsatz in Deutschland relevant, da davon Registrierungspflichten und mögliche Einschränkungen beim Betrieb abhängen. Weitere Details sollen in Kürze folgen.Hover - Self Flying Camera (Kostenlos, App Store) →Der Beitrag HOVERAir verbindet Pocket-Kamera und Selfie-Drohne Wurde zuerst auf iphone-ticker.de veröffentlicht.