29.07.2026 10.14Online seit heute, 10.14 UhrNach einer leichten Besserung in Teilen des Brandgebiets nahe der spanischen Hauptstadt Madrid sind zahlreiche Menschen in ihre Häuser und Wohnungen zurückgekehrt.Mehrere Tage nach einem Evakuierungsaufruf infolge der beispiellosen Feuer konnten 24.000 Menschen nach Hause zurückkehren, wie der Präfekt der Region Madrid, Francisco Martin Aguirre, in der Nacht auf heute auf der Plattform X mitteilte. Für 20.000 weitere Menschen gelten vorerst keine Ausgangsbeschränkungen mehr.Derweil kämpfen die Einsatzkräfte weiter gegen das schlimmste Feuer in der jüngeren Geschichte der Region. In der Nacht sei der Brand bei vorteilhaften Wetterbedingungen nicht weiter angefacht worden. Allerdings sollen die Temperaturen im Tagesverlauf wieder steigen und bis zu 37 Grad Celsius erreichen. Zudem wird böiger Wind erwartet, das könnte die Flammen erneut anfachen.„Ruhige Nacht“ in FrankreichDer Großbrand im südwestfranzösischen Departement Gironde ist vorerst „weiter unter Kontrolle“. Die Nacht auf heute sei „ruhig“ gewesen, teilte die zuständige Präfektur mit. An einigen Stellen seien Feuer wiederaufgeflammt, sie seien aber schnell gelöscht worden. Die verbrannte Fläche habe sich nicht vergrößert.Allerdings sind laut der Präfektur heute „ungünstige“ Wetterbedingungen zu erwarten. Es wird mit Temperaturen von bis zu 41 Grad Celsius im Landesinneren und bis zu 38 Grad Celsius an der Küste gerechnet.Warnung vor neuen BrändenIn der Gironde und im benachbarten Departement Les Landes dürfte heute die zweithöchste Hitzewarnstufe ausgerufen werden. Zudem könnte der erwartete Wind die Flammen erneut anfachen. Die Feuerwehr warnt vor einem „äußerst hohen Risiko erneuter Brandausbrüche“. Für morgen wird mit Gewittern gerechnet.Gestern Abend konnten in der Gironde 57.000 Bewohner und Bewohnerinnen von drei bei Bordeaux gelegenen Orten nach einem Evakuierungsaufruf in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren, wie Präfektin Sophie Brocas mitteilte. Seit Beginn des Großbrandes vor einer Woche waren in der Region mehr als 220.000 Menschen dazu aufgerufen worden, sich in Sicherheit zu bringen. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.