Fronten in SPÖ bleiben ungeklärt

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03.10.2026 15.17Online seit heute, 15.17 UhrIn der SPÖ werden vor dem morgigen Treffen zwischen Vizekanzler Andreas Babler und den Länderchefs mehrere Möglichkeiten für den Fall eines Rückzuges des Parteichefs kolportiert. Auch, dass Vizekanzleramt und Parteichefsessel auf zwei Personen aufgeteilt werden könnten.Ministerin Eva-Maria Holzleitner winkte gegenüber Ö1 für die SPÖ-Spitze ab: „Nein, ich stehe nicht zur Verfügung.“ Zuvor gab es bereits von Finanzminister Markus Marterbauer ein Nein zum Vizeregierungschef.SPÖ-Debatte: Marterbauer sieht keinen „Königsweg“Dem Vernehmen nach schließt Babler nicht mehr gänzlich aus, zumindest das Amt des Parteivorsitzenden abzugeben. Ein gesichtswahrender Rückzug wäre, wie zuletzt zu hören war, auch das Wunschszenario der Wiener Sozialdemokraten. Am ehesten hat der Vorsitzende noch aus Teilen der Gewerkschaft Rückhalt.Schon vom Prozedere her kann es morgen noch keinen endgültigen Beschluss geben, da es sich um eine informelle Sitzung handelt. Dafür wird es danach noch eines Vorstands in den kommenden Tagen bedürfen.Wien mit „einheitlicher Linie“Die Wiener SPÖ hat sich jedenfalls auf eine gemeinsame Position verständigt. Bürgermeister und Landesparteichef Michael Ludwig berichtete heute nach einem Treffen mit den Präsidiumsmitgliedern und den Bezirksvorsitzenden der Wiener Landespartei in einem Statement gegenüber ORF und APA von einem „sehr starken Votum der SPÖ Wien“ für eine „einheitliche Linie“ für das morgige Treffen. Welche Position das genau ist, wollte Ludwig nicht verraten – mehr dazu in wien.ORF.at.Holzleitner winkt abHolzleitner sagte heute im Ö1-Mittagsjournal, sie habe in ihren Funktionen als Frauen- und Wissenschaftsministerin und Vorsitzende der SPÖ-Frauen noch viele Aufgaben zu erfüllen und stehe für den Vorsitz nicht zur Verfügung. Zuletzt forderte Holzleitner einen geordneten Prozess und kritisierte das „Gehabe“ mancher Männer in der Partei.Gerhard Zeiler, der mit seiner Bewerbung für den Parteichefsessel den Stein ins Rollen gebracht hatte, betonte in den „OÖN“, wegen bisher verhaltener Unterstützung der Parteifunktionäre „überhaupt nicht“ an einen Rückzug der Bewerbung zu denken. Dem amtierenden Parteichef richtete er aus: „Ich halte Andreas Babler für einen wirklich netten und ehrlichen Sozialdemokraten. Aber es ist der Kurs, der nicht erfolgreich ist. Er ist falsch.“ Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.