04.10.2026 15.42Online seit heute, 15.42 UhrBei heftigen Unwettern sind in Spanien mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Mindestens eine Person wurde vermisst.Über der Touristenmetropole Barcelona und angrenzenden Regionen im Norden waren in der Nacht auf heute stellenweise mehr als 200 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen worden, wie der regionale Wetterdienst Kataloniens, Meteocat, auf der Plattform X mitteilte.Zahlreiche Straßen, Keller und Erdgeschoße standen unter Wasser, Bäume wurden entwurzelt, und Flüsse traten über die Ufer. In der Stadt Tordera etwa 65 Kilometer nordöstlich von Barcelona kam ein Mann ums Leben, als eine Mauer auf ihn stürzte, wie die Bürgermeisterin Elisabet Magias dem Sender Canal 24 sagte.Nach Angaben der Feuerwehr kam eine weitere Person im Ort Montornes de Valles ums Leben, nach einem Vermissten werde in der Region von Pineda de Mar gesucht. Bereits gestern war eine 102 Jahre alte Frau in dem Ort Madrigueras in der Region Kastilien-La Mancha in ihrem Haus ertrunken. Spaniens Regierungschef Pedro Sanchez drückte den Angehörigen sein Beileid aus.Besonders heftig wurde Katalonien im Nordosten Spaniens getroffen. Auf Bildern aus der Stadt L’Hospitalet de Llobregat, die unmittelbar an Barcelona grenzt, waren überflutete Straßen und Menschen zu sehen, die durch knietiefes Wasser in ihren Häusern wateten.Die Feuerwehr Kataloniens erhielt nach eigenen Angaben in der Region mehr als tausend Anrufe. Bei den meisten Vorfällen habe es sich um vollgelaufene Keller, um unter Wasser stehende Wohnungen oder umgestürzte Bäume gehandelt.Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten zudem mehrere Menschen aus ihren Fahrzeugen retten, die vom Wasser eingeschlossen worden waren. Auch im Baskenland meldeten die Behörden Überschwemmungen und überflutete Straßen infolge heftiger Regenfälle. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.