Gefangen im ethnischen System

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Am Sonntag finden in Bosnien-Herzegowina Wahlen statt. 31 Jahre nach dem Ende des Krieges prägen ethnische Konflikte und nationalistische Rhetorik weiterhin die Politik des multiethnischen Landes. Während Parteien vor allem über die Interessen von Bosniaken, Serben und Kroaten mobilisieren, geraten Korruption, Abwanderung, wirtschaftliche Probleme und der stockende EU-Kurs in den Hintergrund. „Das Ethnische steht im Vordergrund und weniger die Sachfragen“, sagt Politologe Vedran Dzihic gegenüber ORF.at.