Wenn am Sonntag die fast 160 Millionen Brasilianer und Brasilianerinnen zur Wahlurne schreiten, um einen neuen Präsidenten zu wählen, werden auf dem Stimmzettel zwei altbekannte Namen stehen: Luiz Inacio Lula da Silva, Amtsinhaber und Galionsfigur der Linken, und Bolsonaro, diesmal Flavio, ein Sohn des rechtspopulistischen Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro. Einmal mehr scheint es auf eine stark polarisierte Abstimmung zwischen links und rechts hinauszulaufen – mit Symbolkraft weit über die Grenzen des Landes hinweg.