Technische Probleme bei Wahl in Bosnien-Herzegowina

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04.10.2026 17.32Online seit heute, 17.32 UhrDer Beginn der heutigen Wahl in Bosnien-Herzegowina ist holprig verlaufen, vielerorts hat es technische Probleme mit der neu eingeführten biometrischen Technik gegeben. Gewählt werden Regierungen und Parlamente von Zentralstaat und beider Teilstaaten. Erste Ergebnisse werden am späten Abend erwartet.Der Balkanstaat ist seit dem Friedensschluss im Jahr 1995 in ein serbisches und ein kroatisch-muslimisches Land geteilt, die jeweils weitgehend autonom sind. Das zentrale Parlament hat wenig Befugnisse, ebenso wie das dreiköpfige Staatspräsidium des Zentralstaats.Die Präsidentschaft ist mit einem Kroaten, einem bosnischen Muslim (Bosniaken) und einem Serben besetzt. Mit substanziellen Machtverschiebungen wird aber auch bei dieser Wahl nicht gerechnet.Mit Spannung wird jedoch erwartet, ob sich in der serbischen Teilrepublik der Präsidentschaftskandidat der bisherigen Opposition, Branko Blanusa, gegen den bisherigen Ministerpräsidenten Savo Minic durchsetzen kann. Minic wird vom starken Mann der Republika Srpska, Milorad Dodik, unterstützt.Dodik war im vergangenen Jahr als Präsident der Teilrepublik abgesetzt worden, weil er seine Befugnisse überschritten hatte. Er darf bei Wahlen sechs Jahre lang nicht kandidieren. Dennoch dominierte sein Gesicht den Wahlkampf in der Hauptstadt Banja Luka. Dodik rief die Serben zur Wahl auf und sagte, er erwarte ein „herausragendes“ Ergebnis für sein Lager.In der muslimisch-kroatischen Föderation drangen die muslimischen Parteien auf einen stärkeren Zentralstaat. Der muslimische Vertreter im Staatspräsidium, Denis Becirovic, rühmte sich mit juristischen „Siegen“ gegen die „Separatisten“. Er kündigte einen neuen Anlauf für die Aufnahme des Landes in die EU und NATO an. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.