Frankreichs Schulprotest hält an

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02.10.2026 12.02Online seit heute, 12.02 UhrNach tagelangen teils gewaltsamen Schulprotesten in Frankreich versucht die Regierung, die Lage in den Griff zu bekommen. Bildungsminister Edouard Geffray will mit Vertretern von Gymnasiasten und Studierenden zusammenkommen, um über deren Forderungen zu sprechen.Justizminister Gerald Darmanin drohte hingegen, Eltern sollten für die durch ihre Kinder bei den Demonstrationen entstandenen Schäden zahlen.400 Schulen bleiben geschlossenDie Proteste gehen indes weiter. Geffray zufolge sollen heute rund 400 Gymnasien geschlossen bleiben und stattdessen Fernunterricht anbieten. Im Umfeld der geschlossenen Schulen wurden Medienberichten zufolge Demonstrationen verboten.Proteste auch an UniversitätenSeit Tagen machen Schülerinnen und Schüler an den Gymnasien ihrem Ärger über marode Schulgebäude und zu wenig Lehrpersonal Luft. Mittlerweile wird auch an Universitäten demonstriert.Immer wieder kam es bei den Protesten auch zu Ausschreitungen. Dem Innenministerium zufolge schlagen die Proteste in „städtische Unruhe“ um. Einsatzkräfte würden angegriffen, Brände gelegt und Zerstörung angerichtet. Tausende Menschen wurden festgenommen.