03.10.2026 17.12Online seit heute, 17.12 UhrRussland hat ausländische Personen und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen diplomatischer Vertretungen in Kiew erneut aufgefordert, die ukrainische Hauptstadt angesichts bevorstehender neuer Angriffe zu verlassen.Eine vorherige Warnung sei nicht von allen befolgt worden, teilte das Außenministerium heute mit. Damit sei jeder, der bleibe, einer „tödlichen Gefahr“ durch „massive russische Vergeltungsschläge“ ausgesetzt.Gestern hatte Kiews Bürgermeister Witali Klitschko die Situation in der Stadt „extrem dramatisch“ genannt und davor gewarnt, dass Kiew „in Stücke gerissen“ werde. Russland griff in den vergangenen Tagen mehrere Brücken über den Dnipro sowie Energieinfrastruktur an.Die Nordbrücke über den Fluss Dnipro sei bei den jüngsten russischen Luftangriffen getroffen worden und jetzt für den Verkehr gesperrt, sagte Klitschko heute. In den vergangenen Tagen war schon die Südbrücke mehrmals von russischen Drohnen getroffen worden. Insgesamt sieben Brücken für U-Bahn, Eisenbahn und Straßenverkehr verbinden den Ost- und den Westteil Kiews.Russische Drohnen schlugen unterdessen nach offiziellen Angaben auf moldauischem Staatsgebiet ein. „Fünf russische Luftangriffswaffen, darunter Banderol-Raketen und Drohnen, haben unseren Luftraum verletzt und sind auf unserem Boden explodiert“, schrieb die moldauische Präsidentin Maia Sandu auf der Plattform X.Nach Armeeangaben waren Explosionen in Ortschaften im südöstlichen Teil Moldaus zu hören. Im angrenzenden südukrainischen Odessa gab es während der Einschläge Luftalarm.