Merz auf Solidaritätsbesuch in Kiew

Wait 5 sec.

04.10.2026 08.30Online seit heute, 8.30 UhrDer deutsche Kanzler Friedrich Merz (CDU) ist heute überraschend zu einem Besuch in Kiew eingetroffen. Merz, der von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) begleitet wird, sagte nach der Ankunft in der ukrainischen Hauptstadt: „Ich bin heute nach Kiew gereist, weil die Ukraine für die kommenden Wochen all unsere Unterstützung braucht.“Erst am Vortag hatte Russland ausländische Personen und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen diplomatischer Vertretungen davor gewarnt, die ukrainische Hauptstadt zu besuchen. Jeder, der die Warnung missachte, setze sich einer „tödlichen Gefahr“ durch „massive russische Vergeltungsschläge“ aus.„Wenn Russland nicht gestoppt wird, richtet sich seine Kriegsmaschinerie früher oder später gegen uns“, sagte Merz. Kurz vor dem fünften Kriegswinter bombardiere Russland Städte, Wohnhäuser und Heizkraftwerke – dies sei „Terror“. hleEr werde dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sagen: „Auf unsere Hilfe könnt ihr weiter zählen“, betonte der Bundeskanzler. Deutschland ist einer der größten Unterstützer der Ukraine im Kampf gegen den russischen Angriffskrieg.Merz verwies auch auf die besondere Bedeutung der Partnerschaft mit Kiew. „Deutsche und ukrainische Unternehmen entwickeln gemeinsam Technologien, von denen beide Länder profitieren.“ Dies mache beide Länder „sicherer und stärker“.