Produktionsziel der Ölförderstaaten OPEC+ bleibt gleich

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04.10.2026 14.09Online seit heute, 14.09 UhrDie wichtigen Ölexportländer des Verbunds OPEC+ wollen ihre Förderziele auch im November nicht anheben. Das teilten Saudi-Arabien, Russland und weitere fünf Staaten nach einer Onlinesitzung mit. Somit werden die Produktionslimits der Gruppe den zweiten Monat in Folge gleich bleiben.Diese Länder hatten seit dem vergangenen Herbst ihre vereinbarten Quoten nach und nach gesteigert, die tatsächliche Produktion konnte damit jedoch nicht Schritt halten. Das liegt vor allem am Iran-Krieg, der die wichtige Öltransportroute durch die Straße von Hormus erfasste.Schätzungen von Marktbeobachtern würden jedoch darauf hinweisen, dass Ölexporte aus der Golfregion trotz des Konflikts zuletzt wieder gestiegen seien, hieß es vom Analyseteam der Commerzbank. Doch die Lage bleibt volatil: Nach Angaben eines Kapitäns wurde in der Meerenge erneut ein Tanker beschossen, wie die britische Schifffahrtsbehörde United Kingdom Maritime Trade Operations (UKMTO) meldete.Die Gruppe der sieben führenden Industrieländer (G-7) hatte am Freitag entschieden, in den nächsten vier Monaten 100 Mio. Barrel (ein Barrel entspricht je 159 Litern) an Rohöl- und Dieselreserven freizugeben. Ob die Preise an den Märkten und Tankstellen dadurch nachhaltig gedämpft werden können, ist fraglich.In Erwartung der G-7-Entscheidung war der Preis für Brent-Öl aus der Nordsee deutlich auf 98,72 US-Dollar (87,95 Euro) pro Barrel gefallen. Zum Handelsschluss am Freitag lag er bereits wieder bei 102,25 Dollar.