Schulschließungen: Bär in Japan eingefangen

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09.06.2026 13.29Online seit heute, 13.29 UhrNach vier Tagen im Ausnahmezustand ist ein durch die japanische Stadt Utsunomiya streunender Bär eingefangen worden. Nach Sichtungen unter anderem in einem Einkaufszentrum, bei einer Universität und auf einem Großmarkt wurde der Bär heute nahe einem Wohnhaus aufgespürt.Der Bär wurde mit einem Betäubungspfeil außer Gefecht gesetzt. Das Tier wurde in einen Käfig auf einem Lieferwagen verfrachtet und abtransportiert.Der Bär hatte die Menschen in der nördlich von Tokio gelegenen Stadt tagelang in Atem gehalten. Nach Sichtungen vor einer Volksschule und nahe einer Mittelschule waren sämtliche Schulen in Utsunomiya geschlossen. Die Einwohnerinnen und Einwohner wurden aufgerufen, nicht ins Freie zu gehen.Seit einigen Jahren nimmt die Zahl der Bärensichtungen und -angriffe in Japan deutlich zu, auch in städtischem Gebiet. Im vergangenen Jahr wurden in dem Land 13 Menschen von Bären getötet, so viele wie noch nie.Zwischen April 2025 und Ende März dieses Jahres wurden landesweit mehr als 50.000 Bärensichtungen verzeichnet, mehr als doppelt so viele wie im bisherigen Rekordjahr 2023. Jedes Jahr werden Tausende Tiere geschossen.