Klimadienst: Mai 2026 war global der zweitwärmste

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10.06.2026 04.28Online seit heute, 4.28 UhrDer Mai 2026 war nach einem Bericht von Klimaexperten weltweit der zweitwärmste Mai seit Beginn der Aufzeichnungen. In ganz Europa sei der Monat geprägt gewesen vom raschen Übergang von unterdurchschnittlichen Temperaturen zu einer der intensivsten Hitzewellen, die jemals so früh im Jahr in Westeuropa beobachtet worden seien, teilte der Klimadienst des Erdbeobachtungsprogramms Copernicus heute mit.Die Hitzewelle habe dazu geführt, dass zahlreiche Temperaturrekorde für den Mai gebrochen worden seien. Dabei hätten Frankreich, Großbritannien, Irland und Portugal besonders unter den extremen Bedingungen gelitten. So bemerkenswert dieses Ereignis auch sei, so passe es doch zur raschen Erwärmung Europas und dem langfristigen Trend zu häufigeren, intensiveren und früher auftretenden Hitzewellen, hieß es.Im Mai 2026 habe sich die außergewöhnliche globale Erwärmung fortgesetzt – „mit Temperaturen in der Atmosphäre und im Ozean, die fast Rekordwerte erreichten“, sagte Samantha Burgess, Expertin am Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF). „In Europa zeigt eine ungewöhnlich frühe und intensive Hitzewelle, wie schnell Klimaextreme zur neuen Normalität und nicht mehr zur Ausnahme werden.“