Bundesheer: 12,6 Mrd. Euro fehlen für Aufbauplan

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13.06.2026 08.35Online seit heute, 8.35 UhrDas Budget des Verteidigungsministeriums steigt zwar trotz Sparkurs in den kommenden Jahren an, zur Erfüllung des Aufbauplans 2032+ fehlen aber in den Bundesfinanzrahmen bis 2031 12,6 Mrd. Euro. Das habe eine Verzögerung der Umsetzung des Aufbauplans zur Folge, wie aus dem neuen Landesverteidigungsbericht 2026/2027 des Verteidigungsministeriums hervorgeht.Auch der Personalplan habe „erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die Umsetzung des Aufbauplans“, heißt es. Dass der Aufbauplan aufgrund zu geringer personeller und finanzieller Mittel im Budget angepasst werden muss, hatte die „Presse“ bereits am Donnerstag berichtet.Gemäß dem gestern in den Nationalrat eingebrachten Bericht ist die Differenz zwischen den benötigten und den tatsächlich bereitgestellten Mitteln (inklusive Ermächtigungen) gewaltig.Allein im Jahr 2027 beträgt die Kluft rund 1,075 Mrd. Euro, 2028 bereits 1,917 Mrd.. Noch deutlich weiter auseinander geht die Schere ab 2030. Laut Budgetprognose des Verteidigungsministeriums müssten 2030 8,57 Mrd. für das Bundesheer zur Erfüllung des Aufbauplans bereitstehen, im Bundesfinanzrahmen sind für 2030 lediglich 5,39 Mrd. eingestellt.Ziel des 2022 unter Eindruck des russischen Angriffs auf die Ukraine 2022 zehnjährigen Aufbauplans ist es, die Verteidigungsausgaben bis 2032 auf zwei Prozent des BIP zu erhöhen. Für 2027 sollten die Ausgaben auf 1,4 Prozent, 2028 auf 1,55 Prozent steigen.Tatsächlich entsprechen die im Doppelbudget eingestellten Budgetmittel inklusive aller Ermächtigungen – wie international üblich unter Einberechnung der Pensionsleistungen – im kommenden Jahr 1,19 Prozent des maßgeblichen BIP (2025) und verharren auch 2028 auf diesem Wert. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.