10.06.2026 11.57Online seit heute, 11.57 UhrDas Volumen an offenen Fremdwährungskrediten (FX-Kredite), die private Haushalte in Österreich noch halten, ist laut Finanzmarktaufsicht (FMA) im ersten Quartal 2026 wechselkursbereinigt um 4,0 Prozent gesunken.Laut einer Aussendung der FMA von heute liegt es damit nur noch bei 5,09 Milliarden Euro. Die Summe entspricht 2,8 Prozent des Volumens aller Kredite an private Haushalte. Praktisch alle verbleibenden FX-Kredite (99,1 Prozent) lauten laut FMA auf Schweizer Franken, der Rest „fast zur Gänze auf japanische Yen“.Höhepunkt und bitteres Ende eines BoomsSeit der Verhängung des Neuvergabestopps durch die FMA im Herbst 2008 ging das FX-Kreditvolumen damit wechselkursbereinigt um 44,4 Milliarden Euro oder 92 Prozent zurück.Auf dem „Höhepunkt des FX-Kreditbooms 2006“, wie es in der Ausendung heißt, lag es bei 32 Prozent. In der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 sei „diese Position zu einem Risiko für den gesamten österreichischen Bankensektor“ geworden.Großes Risiko WechselkursMit Fremdwährungskrediten können Schuldnerinnen und Schuldner von einem Zinsvorteil profitieren, tragen aber ein Währungs- bzw. Kursrisiko. Der Wechselkurs der Schweizer Währung „pendelte“ laut FMA im ersten Quartal „rund um 0,9194 zum Euro“. Seit 2008 hab der Franken um 80 Prozent aufgewertet.Die noch verbliebenen FX-Kredite würden nach Schätzungen der Aufsichtsbehörde „überwiegend“ zwischen 2029 und 2033 endfällig. Die Kreditinstitute seien „angehalten, von sich aus zumindest jährlich das Gespräch“ mit betroffenen Kreditnehmern zu suchen. Diese sollten die Gesprächsangebote unbedingt wahrnehmen. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.