Bericht: Moskauer Patriarchen Kyrill drohen EU-Sanktionen

Wait 5 sec.

10.06.2026 12.22Online seit heute, 12.22 UhrNach dem Machtwechsel in Ungarn könnte der Moskauer Patriarch Kyrill laut heutigen Angaben vom Portal Euronews doch noch auf einer EU-Sanktionsliste landen. Der Patriarch sei bereits auf die Liste der Personen gesetzt worden, die für die neueste Sanktionsrunde der EU gegen Russland in Betracht gezogen werden. Diplomaten, die von Euronews zitiert werden, gaben an, dass sein Name erneut ins Gespräch gekommen sei.Die EU wollte Kyrill schon im Frühjahr 2022 auf die Sanktionsliste setzen, weil dieser den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine von Anfang an unterstützte. Doch Ungarns damaliger Regierungschef Viktor Orban legte sich quer. Die russisch-orthodoxe Kirche dankte infolgedessen Ungarn für das Abwenden der Sanktionen.Laut Euronews habe die aktuelle ungarische Regierung nun eine andere Haltung in der „Causa Kyrill“ eingenommen. Noch soll es aber keine endgültige Entscheidung geben. Alle Sanktionen bedürfen der Zustimmung aller 27 EU-Mitgliedsstaaten. Das nächste Sanktionspaket soll bis Mitte Juli beschlossen werden. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.