Wir müssen warten: Siri AI erstmal nicht in der EU

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Apple hat im Rahmen der WWDC 2026 bestätigt, dass die neue KI-Plattform Siri AI auf dem iPhone und iPad innerhalb der Europäischen Union zunächst nicht verfügbar sein wird. Der Mac ist von dieser Einschränkung nicht betroffen. Während die neue Generation von Siri bereits im Juli als öffentliche Beta-Version erscheinen soll, müssen Nutzer von Apple-Mobilgeräten in den EU-Mitgliedsstaaten zunächst auf die wichtigsten Neuerungen verzichten. Apple begründet die Verzögerung mit den europäischen Digitalgesetzen. Das Unternehmen schreibt:Siri AI wird in der EU in iOS und iPadOS zunächst nicht verfügbar sein. Siri AI und andere neue Apple Intelligence Funktionen werden nicht in China verfügbar sein, solange Apple an der Erfüllung der regulatorischen Anforderungen arbeitet.Die Einschränkung betrifft nicht nur die neue Siri-Version selbst, sondern auch weitere zentrale Funktionen von Apple Intelligence, die eng mit dem Sprachassistenten verknüpft sind. Dazu zählen unter anderem die neuen Konversationsfunktionen, die Analyse persönlicher Inhalte, die Bildschirmwahrnehmung sowie zahlreiche KI-gestützte Hilfen in Anwendungen wie Safari, Nachrichten, Mail oder Kalender.Apple nennt Datenschutz und SicherheitApple begründet die Verzögerung mit laufenden Arbeiten an einer Lösung, die nach Unternehmensangaben Datenschutz und Sicherheit der Nutzer gewährleisten soll. Konkrete Details nannte das Unternehmen nicht.Die Formulierung erinnert jedoch an frühere Diskussionen rund um das europäische Gesetz für digitale Märkte (DMA). Bereits in der Vergangenheit hatte Apple einzelne Funktionen zeitversetzt in Europa eingeführt und dies mit regulatorischen Anforderungen begründet. Besonders bei Diensten, die tief in das Betriebssystem integriert sind und auf zahlreiche persönliche Daten zugreifen, verfolgt Apple traditionell einen vorsichtigen Kurs.Anders als viele cloudbasierte KI-Angebote greift Siri AI auf Informationen aus Fotos, Nachrichten, E-Mails, Notizen, Dateien und Anwendungen zu. Gleichzeitig soll der Assistent Inhalte aus dem Internet abrufen und Aufgaben systemübergreifend erledigen können. Die technische und rechtliche Bewertung solcher Funktionen fällt in Europa häufig komplexer aus als in anderen Märkten.Auch China bleibt außen vorNeben der Europäischen Union verschiebt sich die Einführung der neuen Apple-Intelligence-Funktionen auch in China. Dort verweist Apple auf laufende regulatorische Prüfungen und notwendige Genehmigungen.Für andere Regionen plant Apple dagegen einen Beta-Start noch im Laufe des Jahres. Entwickler können die neue Siri-Version bereits ab sofort testen. Die endgültige Freigabe soll später mit den kommenden Versionen von iOS 27, iPadOS 27, macOS Golden Gate und den weiteren Betriebssystemen erfolgen.Die Entscheidung dürfte insbesondere europäische Nutzer treffen. Apple hat Siri AI als zentrale Neuerung seiner diesjährigen KI-Strategie präsentiert und zahlreiche neue Funktionen direkt auf die neue Architektur aufgebaut. Während die übrigen Betriebssystem-Neuerungen der WWDC weltweit bereitgestellt werden sollen, bleibt ausgerechnet der wichtigste Baustein von Apple Intelligence auf dem iPhone und iPad vorerst auf andere Märkte beschränkt.The post Wir müssen warten: Siri AI erstmal nicht in der EU first appeared on iphone-ticker.de.