„Becoming Taylor Swift“ zeigt Aufstieg des Superstars

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08.06.2026 11.52Online seit heute, 11.52 UhrDie zweiteilige Dokumentation „Becoming Taylor Swift“ zeichnet den Weg der US-Sängerin hin zum Welterfolg nach. Regisseur Guy King beginnt dazu bei Swifts Anfängen in der Country-Szene von Nashville und lässt frühe Weggefährten, Journalistinnen und Journalisten sowie Fans zu Wort kommen.Die beiden Filme wurden für den britischen Sender Channel 4 produziert, seit heute sind sie im ZDF-Streamingportal zu finden. Im linearen Fernsehen wird die erste Folge am 12. Juni (0.45 Uhr, ZDF) ausgestrahlt.Mit Beharrlichkeit zum PlattenvertragAnhand von Archivbildern, Tonaufnahmen und Liedzitaten beleuchtet die Doku Swifts außergewöhnliche Karriere. King geht dabei weitgehend chronologisch vor: Er zeigt, wie Swift schon als Kind erste Songs schrieb, wie sie sich mit viel Beharrlichkeit, Schreibtalent und der Unterstützung wohlwollender Eltern einen Plattenvertrag erarbeitete.Gezeigt wird auch, wie sie ihren Sound von Album zu Album weiterentwickelte, schließlich das Country-Genre ganz hinter sich ließ und sich als Popstar neu erfand. Dass sie bewusst ein junges, weibliches Publikum anspricht und statt auf viel Haut auf große Gefühle setzt, unterscheidet sie Fachleuten zufolge in den 2000er und 2010er Jahren von anderen.„Sie bedient eine bis dahin unterrepräsentierte Zielgruppe“, sagte etwa die Journalistin Zing Tsjeng: „Junge Frauen und Mädchen, die jemanden suchen, der ihre Gefühle widerspiegelt – mit Songs, die sich anfühlen, als wären sie über ihr Leben geschrieben worden.“Kein neues Interview mit Swift„Becoming Taylor Swift“ ist kein Musikfilm, und so werden weitere Alben in der zweiten Folge nur noch angerissen. Stattdessen geht es um ihre Versuche, eine politische Stimme zu finden, und den Kampf um die Rechte an ihren ersten sechs Alben. Swift selbst kommt in der Doku nur in Archivmaterial zu Wort, und dieses ist in weiten Teilen bekannt, etwa aus der Netflix-Doku „Miss Americana“ (2020).