Kennedy Center streicht Trumps Namen aus Dokumenten

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05.06.2026 11.06Online seit heute, 11.06 UhrDas Kennedy Center in Washington verbannt den Namen von US-Präsident Donald Trump aus offiziellen Dokumenten. Mitarbeitende der weltberühmten Kultureinrichtung seien angewiesen, Trumps Namen „sofort“ aus E-Mail-Signaturen, Briefköpfen und von Anrufbeantwortern zu entfernen, hieß es in einem gestern (Ortszeit) versendeten Memo, das mehreren US-Zeitungen vorlag.Bis zum 12. Juni müssten zudem Website, Broschüren und Schilder im Innen- und Außenbereich geändert werden. Der Schritt folgt auf eine Gerichtsentscheidung von vergangener Woche. Demzufolge kann über eine Namensänderung nicht so einfach entschieden werden, da dieser einst vom US-Kongress festgelegt wurde. Das Center darf auch nicht, wie von Trump geplant, im Sommer für zwei Jahre wegen Renovierungsarbeiten geschlossen werden.US-Präsident übernahm VorsitzTrump hatte das Kennedy Center kurz nach seinem Amtsantritt vor gut einem Jahr unter seine Kontrolle gebracht. Er entließ mehrere Mitglieder des Kuratoriums, übernahm den Vorsitz und beauftragte seinen Vertrauten Richard Grenell, die Institution neu auszurichten.IMAGO/ZUMA Press/Jeremy BigwoodDer US-Präsident kündigte den Kampf gegen „antiamerikanische Propaganda“ in der Kulturwelt an. Im Dezember wurde das Kennedy Center in Trump Kennedy Center umbenannt. Das führte zu großem Protest, zahlreiche Künstler und Künstlerinnen sagten Auftritte ab.Trump will Washington seinen Stempel aufdrückenTrump setzt derzeit viel daran, dem Regierungssitz seinen Stempel aufzudrücken. So soll eine neue Flaniermeile das Denkmal für den früheren Präsidenten Abraham Lincoln mit dem nahe gelegenen Potomac-Fluss verbinden. „Sie wollen es die Trump-Promenade nennen“, sagte der 79-Jährige. „Ich weiß nicht, ob ich das will, aber es wird wunderschön werden“, sagt er.Auf der anderen Potomac-Seite will Trump einen riesigen Triumphbogen errichten lassen. Dieser soll fast dreimal so hoch werden wie das Brandenburger Tor in Berlin und eineinhalb Mal so hoch wie der Pariser Triumphbogen. In Bau ist auch der Ballsaal, für den der bisherige Ostflügel des Weißen Hauses abgerissen wurde. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.