Als KI-iPhone verkauft: Siri-Neuerungen lassen das iPhone 16 außen vor

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Für Nutzer in Europa stellt sich die Frage nach den neuen Siri-Funktionen vorerst nur theoretisch. Apple macht die erweiterten KI-Funktionen zum Start im Herbst nicht überall verfügbar, und gerade auf dem iPhone bleiben europäische Anwender erst mal außen vor. Wer ein aktuelles iPhone in Deutschland nutzt, bekommt die neuen Möglichkeiten also ohnehin nicht in vollem Umfang zu sehen.Davon unabhängig wirft Apples neue Geräteabgrenzung Fragen auf. Denn selbst dort, wo die nächste Siri-Generation verfügbar sein wird, gehören iPhone 16 und iPhone 16 Plus offenbar nicht zu den Geräten, die alle neuen Funktionen erhalten. Ausgerechnet jene Modelle also, die Apple im September 2024 ausdrücklich als „für Apple Intelligence entwickelt“ vorgestellt hatte.Neue Funktionen erst ab iPhone 17 ProApple nennt für sein leistungsstärkstes On-Device-Modell nun deutlich höhere Anforderungen. Funktionen wie ausdrucksstarke Stimmen und eine fortschrittlichere Diktierfunktion setzen unter iOS demnach mindestens ein iPhone Air, ein iPhone 17 Pro oder ein iPhone 17 Pro Max voraus. Auf dem iPad ist ein M4-Modell mit mindestens 12 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher erforderlich, auf dem Mac ein M3-Gerät mit ebenfalls mindestens 12 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher.iPhone 16: Die Funktionsbeschreibung zur Geräte-PräsentationFür Käufer des iPhone 16 ist das erklärungsbedürftig. Apple hatte die Geräte nicht nur mit Kamerasteuerung, A18-Chip und längerer Akkulaufzeit beworben, sondern auch mit Apple Intelligence. In der damaligen Pressemitteilung hieß es, die iPhone-16-Modelle seien für das persönliche intelligente System entwickelt worden, das persönlichen Kontext versteht und die Privatsphäre schützt. Auch Siri spielte in dieser Darstellung eine zentrale Rolle. Der Assistent sollte natürlicher werden, Folgefragen besser einordnen, Displayinhalte erkennen und Aktionen in sowie zwischen Apps ausführen können.Ein Versprechen mit EinschränkungenTechnisch lässt sich Apples Entscheidung mit höheren Anforderungen an lokale Modelle, Arbeitsspeicher und Rechenleistung erklären. Kommunikativ bleibt sie schwierig. Das iPhone 16 wurde im Herbst 2024 als Einstieg in Apples KI-Zukunft verkauft. Dass nun ausgerechnet sichtbare Siri-Bausteine an neuere Geräte gebunden werden, schwächt dieses Versprechen nachträglich ab.In Apples damaliger Kompatibilitätsliste wurden neben allen iPhone-16-Modellen sogar das iPhone 15 Pro und das iPhone 15 Pro Max berücksichtigt.Für hiesige Nutzer ergibt sich damit ein doppelter Vorbehalt: Viele Funktionen starten nicht in Europa, und einige der kommenden Siri-Neuerungen erreichen nicht einmal alle Geräte, die ursprünglich als KI-tauglich beworben wurden.Das iPhone 16 bleibt damit zwar ein aktuelles und leistungsfähiges Smartphone. Als zukunftstaugliches KI-iPhone, wie es die Vorstellung im September 2024 nahelegte, lässt es sich rückblickend aber nur noch mit Einschränkungen beschreiben.The post Als KI-iPhone verkauft: Siri-Neuerungen lassen das iPhone 16 außen vor first appeared on iphone-ticker.de.