05.06.2026 23.00Online seit heute, 23.00 UhrDie Weltgesundheitsorganisation (WHO) will in den kommenden sechs Monaten 518 Millionen Dollar (fast 450 Mio. Euro) in den Kampf gegen Ebola investieren. Die Seuche verbreite sich schnell und man hinke bei der Eindämmung immer noch hinterher, teilte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus heute mit.Hilfsorganisationen bezeichnen die Eindämmung des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo als Wettkampf gegen die Zeit. Der WHO-Plan soll von Juni bis November in Zusammenarbeit mit den Afrikanischen Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention umgesetzt werden.„Wir fangen nicht bei Null an; dieser Plan stützt sich auf frühere Ausbrüche und aktuelle Gesundheitsnotfälle“, sagte Ghebreyesus. Die Eindämmung von Ebola erfordere politisches Engagement, eine nachhaltige Finanzierung und das Vertrauen in die Einbindung der Gemeinden.Aus der DR Kongo wurden innerhalb von 24 Stunden 71 neue Fälle gemeldet. Die Zahl der bestätigten Todesfälle liege bei 82. Die Fälle konzentrieren sich weiterhin stark auf die Provinz Ituri im Nordosten des Landes, eine abgelegene Region mit schlechter Gesundheitsinfrastruktur und prekärer Sicherheitslage durch Kämpfe bewaffneter Gruppen. Auch das Nachbarland Uganda verzeichnete Neuinfektionen. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.