Astronauten mussten ISS kurzzeitig verlassen

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05.06.2026 17.08Online seit heute, 17.08 UhrAuf der Internationalen Raumstation (ISS) hat es heute einen Zwischenfall mit Folgen für die Besatzung gegeben. Wegen Lecks an einem Modul wurden fünf Raumfahrer – alle vier Mitglieder der SpaceX-Crew 12, die im Februar auf der ISS angekommen war, und der US-Astronaut Chris Williams – angewiesen, sich in das „Dragon“-Raumschiff zu begeben. Wenig später durften sie diese wieder verlassen.Die ISS-Besatzung wurde NASA-Angaben zufolge angewiesen, wieder zum geplanten Betrieb zurückzukehren. Hintergrund der Maßnahme war für heute geplante Reparaturarbeiten am Strukturmodul Swesda. Die hier zuständige russische Weltraumbehörde Roskosmos habe diese allerdings wieder unterbrochen, worauf es für die ISS-Besatzung grünes Licht zur Rückkehr zur ISS gab.Die Lecks seien an einem Transfertunnel am Swesda-Modul gefunden worden. „Die Risse waren schon immer ein Problem, das die NASA sehr genau beobachtet“, wie eine Sprecherin der US-Weltraumbehörde mitteilte. Wegen neuer Risse habe die Roskosmos beschlossen, „umfangreichere Reparaturen“ vorzunehmen. Die Räumung der ISS war laut NASA eine reine Vorsichtsmaßnahme. Die Astronauten sollten bis zum Abschluss der zunächst geplanten Swesda-Reparatur an Bord der angedockten „Dragon“ bleiben.Laut dem Betreiber SpaceX passen bis zu sieben Personen in das „Dragon“-Raumschiff. An Bord der ISS leben und forschen seit rund 25 Jahren kontinuierlich Raumfahrer und Raumfahrerinnen. Die Besatzungen der ISS hatten schon mehrfach mit Lecks zu kämpfen – auch am Swesda-Modul. Zudem wurde die Raumstation bereits mehrfach wegen möglicher Kollisionen mit Weltraumschrott geräumt.