Controller-Defekt: Millionenstrafe für Nintendo

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08.06.2026 19.13Online seit heute, 19.13 UhrWegen Fehlfunktionen von Controllern der ersten Generation der Switch-Spielkonsole muss das europäische Tochterunternehmen von Nintendo eine Geldstrafe von 35 Millionen Euro in Frankreich zahlen.Wie die französische Wettbewerbs- und Antibetrugsbehörde DGCCRF mit Sitz in Paris heute mitteilte, akzeptierte Nintendo of Europe die als Vergleich angebotene Geldbuße, um eine Untersuchung wegen irreführender Geschäftspraktiken zu beenden.„Drift“ bei Controllern als verbreitetes ProblemDer französischen Behörde zufolge informierte Nintendo of Europe, das zu dem großen japanischen Videospielkonzern gehört, Verbraucherinnen und Verbraucher nicht transparent über Defekte bei bestimmten Joy-Con-Controllern der 2017 erschienenen Switch.Dabei geht es um ein als „Drift“ bekanntes Problem, das unter anderem zu ungewollten Bewegungen von Spielfiguren führen kann. Die DGCCRF stellte fest, dass Nintendo erst ab 2020 und nicht bereits ab dem Zeitpunkt, an dem das Unternehmen von dem Problem wusste, über den „Drift“-Fehler informierte.Nintendo: Vergleich ist kein SchuldeingeständnisDie „verspätete und unvollständige Kommunikation“ habe Verbraucher davon abgehalten, den Kundendienst von Nintendo in Anspruch zu nehmen, und einige dazu veranlasst, neue Controller zu kaufen. Nintendo of Europe betonte gegenüber der dpa, dass die Zustimmung zum Vergleich kein Schuldeingeständnis darstelle.Seit vergangenem Jahr ist die technisch aufgerüstete Nachfolgegeneration, die Switch-2-Konsole, auf dem Markt. Von der ersten Generation wurden mehr als 155 Millionen Geräte in verschiedenen Modifikationen verkauft, von der Nintendo Switch 2 nach Angaben des Konzerns bisher knapp 20 Millionen. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.