Peking warnt vor „Spionageschildkröten“

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12.06.2026 10.59Online seit heute, 10.59 UhrDie chinesische Regierung warnt vor angeblichen „Spionageschildkröten“ und „Spionage-fischen“, die im Dienste feindlicher Mächte die Gewässer vor der Küste der Volksrepublik ausforschen.Das Staatssicherheitsministerium schrieb heute in Onlinediensten von „neuartiger Spionageausrüstung“, die internationale Nachrichtendienste einsetzten, um unter der Meeresoberfläche wichtige Daten zu sammeln.In „bestimmten chinesischen Gewässern“ seien mit Sensoren ausgestattete Meeresbewohner wie Schildkröten und Fische entdeckt worden, erklärte das Ministerium weiter. Die Tiere seien „in bestimmten Gebieten umhergeschwommen“ und hätten wichtige Daten etwa zur Wassertemperatur, zum Salzgehalt und zu Strömungen gesammelt und „per Satellit ins Ausland übertragen“.Ziel der Spionageaktivitäten sei es, „Unterwasserkarten“ zu erstellen, um „Schwachpunkte in Chinas Küstenverteidigung zu identifizieren“. Das Ministerium sprach von einer „ernsten Bedrohung für die nationale Sicherheit“.Zudem setzten feindliche Geheimdienste unter anderem Bojen mit Hochpräzisionssensoren sowie auf Frachtschiffen versteckte Geräte ein, um die Vorgänge in chinesischen Häfen in Echtzeit zu beobachten, hieß es in dem Bericht weiter.