Wie F-NEWS auf Grundlage der von NewsNation übertragenen Pressekonferenz berichtet, hat der frühere US-Geheimdienstmitarbeiter David Grusch am US-Kapitol neue, weitreichende Behauptungen über geheime UAP-Programme erhoben. Die US-Regierung kenne demnach mehrere Formen nichtmenschlichen Lebens und verfüge über Informationen zu geborgenen Flugkörpern sowie biologischem Material.Grusch sprach von einem Spektrum körperlicher, zweibeiniger Lebensformen bis hin zu einer von ihm als „empfindungsfähiges plasmoides Leben“ bezeichneten Erscheinung. Öffentlich überprüfbare Belege präsentierte er bei der rund 34-minütigen Veranstaltung jedoch nicht.Nach eigener Darstellung hatte Grusch während seiner Geheimdiensttätigkeit Zugang zu Informationen über ausländische Bergungs- und Auswertungsprogramme. Dabei soll es um geborgene Fahrzeuge, technische Nachentwicklung und biologisches Material gegangen sein.Besonders brisant ist sein Vorwurf milliardenschwerer Schattenetats. Mehrere Milliarden Dollar pro Jahr sollen in Programme fließen, die sich der parlamentarischen Kontrolle entziehen. Kongressabgeordnete sprachen bei der Veranstaltung offen von Vertuschung, Korruption und einer Verlagerung geheimer Projekte zu privaten Unternehmen.Zudem behauptete Grusch, nach seiner Kongressaussage von 2023 habe eine Strafverfolgung nach dem Espionage Act im Raum gestanden. Abgeordnete fordern deshalb besseren Schutz und Immunität für Whistleblower, die Standorte, Materialien oder beteiligte Programme benennen könnten.Die Pressekonferenz lieferte damit spektakuläre neue Aussagen, aber weiterhin keine freigegebenen Originaldokumente, Proben oder Objekte. Entscheidend bleibt, ob das Weiße Haus und die zuständigen Behörden tatsächlich Akten öffnen – oder ob die Öffentlichkeit erneut nur hören soll, was angeblich hinter verschlossenen Türen liegt.