24.02.2026 08.20Online seit heute, 8.20 UhrChina hat 20 japanische Unternehmen auf eine Liste für Exportbeschränkungen gesetzt und damit die Spannungen im Verhältnis beider Staaten verschärft. Hintergrund sind Aussagen der japanischen Ministerpräsidentin Sanae Takaichi, die einen Angriff Chinas auf Taiwan als „existenzbedrohende Situation“ für ihr Land bezeichnet hatte.Betroffen sind mehrere Tochterfirmen des Großkonzerns Mitsubishi Heavy Industries sowie weitere Unternehmen unter anderem aus der Luftfahrt- und Rüstungsbranche. Sie dürfen ab sofort keine chinesischen Exportgüter mehr beziehen, die sowohl für zivile als auch militärische Zwecke eingesetzt werden können, teilte das chinesische Handelsministerium heute mit.China müsse die nationale Sicherheit schützen und internationale Verpflichtungen erfüllen, begründete das Ministerium die Maßnahme. Die Exportkontrollen gelten auch für ausländische Firmen und Personen, die aus China stammende Güter mit doppeltem Verwendungszweck (Dual Use) an die betroffenen Unternehmen liefern wollen.Zusätzlich setzte Peking 20 weitere Unternehmen auf eine Beobachtungsliste für Exportkontrollen. Dazu gehören der Autohersteller Subaru sowie Elektronikhersteller wie Mitsubishi Materials und TDK.