Jony Ive ein schwieriger Partner: Erstes OpenAI-KI-Gerät soll eine Art Smart Speaker sein

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Jony Ive arbeitet seit einiger Zeit für den ChatGPT-Entwickler OpenAI.Der langjährige Apple-Chefdesigner soll für das milliardenschwere KI-Startup an einem oder mehreren Hardwareprodukten arbeiten.Aufgrund interner Verzögerungen startet das erste Produkt aber wohl deutlich später, als geplant.Bei dem Gadget handelt es sich womöglich um einen Smart Speaker mit Kamera, der mit KI-Features vollgepackt ist.Der Zeitplan für den Start des ersten physischen Produkts von ChatGPT-Entwickler OpenAI wird offenbar konkreter: Wie das US-Branchenmagazin The Information berichtet, soll das erste gemeinsam mit Designer Jony Ive entwickelte Produkt ein Smart Speaker sein. Der Marktstart ist demnach für Anfang kommenden Jahres geplant.Das Gerät soll laut mit der Entwicklung vertrauten Personen zwischen 200 und 300 US-Dollar kosten. Anders als die meisten Smart Speaker soll das Modell mit einer integrierten Kamera ausgestattet sein. Diese könne Informationen über Nutzer und deren Umgebung erfassen, etwa Gegenstände auf einem Tisch oder Gespräche im Raum. Zudem sei eine Kauf-Funktion geplant, bei der Produkte über eine Gesichtserkennung identifiziert und direkt bestellt werden können. Die Technologie soll an Apples Face-ID-System erinnern.Noch weitere KI-Gadgets geplantNeben dem Lautsprecher arbeitet OpenAI dem Bericht zufolge an zwei weiteren Hardware-Projekten: einer smarten Brille sowie einer intelligenten Lampe. Details zu diesen Produkten sind bislang nicht bekannt.Die Zusammenarbeit zwischen OpenAI und Jony Ive gilt als ambitioniert, aber komplex. Ive führt weiterhin sein eigenes Designstudio LoveFrom, das unabhängig von OpenAI agiert. LoveFrom entwickelt die Produktdesigns, während ein internes OpenAI-Team für Hardware-Engineering, Software-Integration und die Analyse des Nutzerverhaltens zuständig ist.Diese Aufgabenteilung sorgt laut Bericht intern für Spannungen. Mitarbeiter bemängeln demnach, dass LoveFrom Designanpassungen nur langsam vornehme und wenig Einblick in seine Entwicklungsprozesse gebe. Zusätzlich soll die Integration von Mitarbeitern aus der kürzlich übernommenen Hardware-Firma Io in die bestehende OpenAI-Struktur nicht reibungslos verlaufen sein.Mit dem Vorstoß in den Hardwaremarkt positioniert sich OpenAI zunehmend als direkter Wettbewerber etablierter Tech-Konzerne. Insbesondere Apple arbeitet Berichten zufolge ebenfalls an mehreren KI-gestützten Wearables sowie an neuen Smart-Home-Produkten. Die kommenden Monate dürften zeigen, wie sich der Wettbewerb um KI-basierte Endgeräte entwickelt.Bislang hat noch kein physisches Device einen ähnlichen Durchbruch geschafft, wie die Sprachmodelle von OpenAI und Co., was auch daran liegen könnte, dass es noch an praktischen Alltagsanwendungen für solche Geräte fehlt.Der Beitrag Jony Ive ein schwieriger Partner: Erstes OpenAI-KI-Gerät soll eine Art Smart Speaker sein erschien zuerst auf Apfelpage.