Forschungspakt 2027-2029 mit Verspätung präsentiert

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24.02.2026 12.44Online seit heute, 12.44 UhrZwei Monate nach dem gesetzlich festgelegten Fristende zum Jahreswechsel wurde der Forschungs-, Innovations- und Technologiepakt (FTI-Pakt) heute im Rahmen des Ministerrats präsentiert.Insgesamt umfasst der Budgetrahmen für zentrale Forschungseinrichtungen des Landes 5,49 Milliarden Euro für 2027 bis 2029. Während die Grundlagenforschung ein deutliches Plus verzeichnet, erreicht der angewandte Bereich in etwa das Niveau der Vorgängerperiode.Gerundet drei Milliarden Euro entfallen auf das vor allem für den Grundlagenforschungsbereich zuständige Wissenschaftsministerium unter Leitung von Ministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ), rund 1,7 Milliarden Euro (und damit etwas weniger als zuvor) auf das von Infrastrukturminister Peter Hanke (SPÖ) geführte Ressort, und 728 Millionen Euro kommen aus dem von Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) geführten Ressort, wie er im Pressefoyer ausführte. Er halte seinen Ressortabschluss in budgetär schwierigen Zeiten für einen „wesentlichen Erfolg“.Nachdem das Wissenschaftsministerium die Eckdaten seines Teils des Paktes bereits Ende Jänner präsentiert und von einem Plus für die Grundlagenforschung von rund 400 Millionen Euro gesprochen hatte, zogen nun auch die restlichen beiden mit den Forschungsagenden betrauten Ressorts nach.Hattmannsdorfer räumte ein, dass es kein Geheimnis sei, dass die „Verhandlungen am Schluss intensiv waren“. Man habe aber einen Konsens gefunden. Insgesamt sei es letztlich im Gesamt-FTI-Pakt gelungen, ein Plus zu schaffen, betonten auch NEOS-Parteichefin Beate Meinl-Reisinger und Holzleitner: „Grundsätzlich ist die Wachstumsorientierung erreicht.“