06.04.2026 14.29Online seit heute, 14.29 UhrEU-Ratspräsident Antonio Costa hat angesichts der jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald Trump im Iran-Krieg jegliche Angriffe auf zivile Ziele verurteilt.„Jeder Angriff auf zivile Infrastruktur, insbesondere auf Energieanlagen, ist illegal und inakzeptabel“, erklärte er heute. „Das gilt für den Krieg Russlands in der Ukraine und das gilt überall.“ Die iranische Zivilbevölkerung sei „das Hauptopfer des iranischen Regimes“, fuhr Costa fort. Sie wäre auch „das Hauptopfer einer Ausweitung des Militäreinsatzes“.Die EU fordere Teheran dazu auf, Angriffe auf Länder in der Region „unverzüglich einzustellen“ und die uneingeschränkte Durchfahrt durch die de facto gesperrte Straße von Hormus zu ermöglichen, erklärte Costa weiter. „Nach fünf Wochen Krieg im Nahen Osten ist klar, dass nur eine diplomatische Lösung die Ursachen beseitigen kann.“US-Präsident Trump hatte mit der Zerstörung von Kraftwerken und Brücken im Iran gedroht, sollte die Straße von Hormus nicht bis Ablauf einer bis morgen gesetzten Frist geöffnet werden. Zugleich äußerte er sich zuversichtlich, dass zuvor noch eine Einigung erreicht werden könnte.