05.04.2026 08.55Online seit heute, 8.55 UhrIm Regierungsprogramm hat die Koalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS sich eine Stärkung der Inklusions- und Sonderpädagogik vorgenommen. Nach Ostern sollen nun die Vorarbeiten starten, wie die APA heute berichtete.Bei einem Treffen mit Stakeholderinnen und Stakeholdern soll es unter anderem um einen Rechtsanspruch von Jugendlichen mit Behinderung auf zusätzliche Schuljahre, Anpassungen bei der Lehrkräfteausbildung, ein neues Konzept für den umstrittenen „Sonderpädagogischen Förderbedarf“ und mehr Durchlässigkeit im Schulsystem gehen.Die Änderungen sollen laut einem Ministerratsbeschluss im Schuljahr 2027/28 in Kraft treten. Für eine der Maßnahmen – einen Rechtsanspruch Jugendlicher mit Behinderungen oder Verhaltensauffälligkeiten auf ein elftes und zwölftes Schuljahr – wurden schon im Regierungsprogramm 25 Mio. Euro an Offensivmitteln vorgesehen.Derzeit können Jugendliche, denen wegen einer körperlichen oder psychischen Beeinträchtigung ein „Sonderpädagogischer Förderbedarf“ (SPF) attestiert wird, nach dem zehnten Schuljahr nur mit Zustimmung des Schulerhalters und Bewilligung der Behörde freiwillig zwei zusätzliche Schuljahre anhängen.