28.03.2026 12.57Online seit heute, 12.57 UhrBei seinem Besuch im Fürstentum Monaco hat Papst Leo XIV. die wachsende „Kluft zwischen Arm und Reich“ angeprangert. In seiner Ansprache vom Balkon des Fürstenpalasts aus verwies das katholische Kirchenoberhaupt heute auf „ungerechte Machtverhältnisse“ und die „Abgründe zwischen Arm und Reich“.„Hier zu leben ist für manche ein Privileg und für jeden ein konkreter Aufruf, seinen eigenen Platz in der Welt in Frage zu stellen“, sagte der Papst. Monaco gilt als Domizil der Reichen, beherbergt aber auch zahlreiche gemeinnützige Stiftungen. Der Katholizismus ist in dem winzigen Fürstentum Staatsreligion.Vor der Rede des Papstes sprach Monacos Fürst Albert II. vom „Gebot der Solidarität“ für diejenigen, „die über die meisten Mittel verfügen“. Kleine Staaten könnten zur Verbesserung der Welt beitragen, wenn sie ihren Werten treu blieben, sagte Albert II..Der eintägige Besuch in Monaco ist die zweite Auslandsreise des seit Mai 2025 amtierenden Kirchenoberhauptes. Seine erste Reise führte ihn Ende November für sechs Tage in die Türkei und in den Libanon. Fürst Albert II. hatte ihn Mitte Jänner im Vatikan persönlich eingeladen. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.