Spritpreisbremse: Gespräche gehen morgen weiter

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24.03.2026 21.18Online seit heute, 21.18 UhrDie Gespräche über eine Spritpreisbremse werden morgen fortgesetzt. Heute verhandelte die Koalition von ÖVP, SPÖ und NEOS mit den Grünen. Ein teil der Materie braucht eine Zweidrittelmehrheit und damit die Zustimmung zumindest einer der Oppositionsparteien.„Was ich bis jetzt gesehen habe, hat mich noch nicht überzeugt“, hatte Grünen-Chefin Leonore Gewessler in der ZIB1 gemeint. Es sei aber nicht zu spät nachzubessern.„Sehr zuversichtlich“Sie sei „sehr zuversichtlich“, dass es zu einer Einigung kommen werde, sagte ÖVP-Wirtschaftssprecherin Tanja Graf gegenüber der APA. Die ÖVP versuchte auch nochmals, die FPÖ ins Boot zu holen. Diese warb aber für ihr eigenes Modell.Die geplanten Gesetze sollen es der Regierung ermöglichen, per Verordnung befristet die Mineralölsteuer (MÖSt) zu senken und die Margen der Erdölwirtschaft zu begrenzen, sollten die Preise von Diesel oder Benzin über einen Zeitraum von zwei Monaten um mehr als 30 Prozent steigen. In Summe soll das Entlastungen von rund zehn Cent je Liter bringen.FPÖ mit eigenem ModellDie FPÖ kritisierte in einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz die Margenbegrenzung und bewarb indes das von den Freiheitlichen vorgeschlagene Modell einer Spritpreisbremse. Dieses habe man „bis ins Detail“ ausgearbeitet und es bringe mehr Entlastung als der Vorschlag der Bundesregierung, so FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz.