Nistkästen für Hornissen

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Fünf Schüler der Pestalozzischule haben sich in mühevoller Arbeit dem Bau von insgesamt neun Nistkästen für Hornissen gewidmet. Unterstützt wurden die Schüler der Praxisklasse von den Lehrern Stefan Benker und Philipp Karl, die sich über einen doppelten Nutzen des Projekts freuen: Die Schüler leisteten einen wertvollen ökologischen Beitrag und stärkten darüber hinaus ihre handwerklichen Fähigkeiten. Stefan Dürgner, Leiter der Stadtgärtnerei, brachte das Projekt ins Rollen und stellte das nötige Material für den Bau zur Verfügung. Gemeinsam mit Martin Scheidler von der Unteren Naturschutzbehörde nahm er die fertigen Nistkästen nun zur Aufbewahrung bei der Stadt entgegen.Gezielte Ansiedlung statt riskanter UmsiedlungSiedeln sich Hornissen in Gärten oder bewohnten Bereichen an, stellt eine Umsiedlung oft die letzte Option dar, diese ist jedoch aufwendig und für das geschützte Volk riskant, da die Orientierung an einem neuen Standort schwierig ist. Um solche Konflikte von vornherein zu vermeiden, bieten neue Nistkästen eine effektive Lösung: Indem Hornissen gezielt an geeigneten Orten angesiedelt werden, erhalten die sie wertvollen Lebensraum. Dies schont die Bestände und trägt aktiv zum Artenschutz bei, ohne auf aufwendige Umsiedlungsmaßnahmen angewiesen zu sein.