26. März 2026Die US-Regierung hat der iranischen Führung laut Medienberichten einen 15-Punkte-Plan zur Beendigung des Krieges unterbreitet. Der Iran lehnte den Vorschlag, der unter anderem die Öffnung der Straße von Hormus vorsieht, jedoch ab und dementierte, dass Verhandlungen stattfänden. US-Präsident Donald Trump erklärte hingegen, man spreche mit den richtigen Leuten. Kommentatoren loten Chancen und Risiken des Vorstoßes aus.Alle Zitate öffnen/schließen Diário de Notícias (PT) / 25. März 2026Diário de NotíciasLand des MediumsPortugalSprache des MediumsPortugiesischArt des MediumsWochenzeitungErscheinungsweisewöchentlich am SamstagVerbreitungsgebietlandesweitPolitische Ausrichtungliberal-konservativAuflage1.209 (2023)Visits10.000.000 – 20.000.000Herausgeber/VerlagGlobal Notícias Media Group, SAOnline-BezahlmodellInhalte teilweise kostenpflichtigDie USA in der ZwickmühleWashington befindet sich in einer schwierigen Lage, analysiert Diário de Notícias:„Der Iran, der sich seines asymmetrischen Vorteils bewusst ist, fordert hohe Entschädigungen, Garantien, dass er nicht angegriffen wird, und die Erlaubnis, sein 'ziviles' Atomprogramm fortzusetzen. Für Washington wäre die Annahme dieser Bedingungen politisch brisant und strategisch riskant. Sie abzulehnen könnte den Konflikt jedoch an einen Punkt bringen, an dem es kein Zurück mehr gibt. Das Problem für Washington ist, dass der Iran, solange die Pattsituation andauert, weiterhin auf dem einzigen Spielfeld agiert, das er wirklich beherrscht: dem der kalkulierten Unvorhersehbarkeit. Und genau das prägt derzeit die Zukunft der Region und der Weltwirtschaft.“Filipe Alves Zum Originalartikel La Stampa (IT) / 26. März 2026La StampaLand des MediumsItalienSprache des MediumsItalienischArt des MediumsTageszeitungErscheinungsweisetäglichVerbreitungsgebietlandesweitPolitische AusrichtungliberalAuflage110.000(2023)Herausgeber/VerlagGruppo Editoriale L’Espresso SpAOnline-BezahlmodellInhalte teilweise kostenpflichtigDer Dealmaker stößt an seine GrenzenTrump wurde die Tür vor der Nase zugeschlagen, interpretiert La Stampa:„Es ist eine altbekannte Formel, die 'Trump-Verhandlungsmethode'. Ein umfassendes, ambitioniertes Programm, das den Konflikt einfrieren soll, dabei aber Bedingungen diktiert, die oft weit von der Realität entfernt sind. Und diesmal könnte es scheitern. Aus zwei Gründen. Erstens hat Teheran gelernt, dass jeder Hoffnungsschimmer für Verhandlungen durch eine israelische Militärinitiative, oft unterstützt von Washington, zunichtegemacht werden kann. Zweitens hat sich der Kontext verändert, und die 15 Punkte des Weißen Hauses, eine Neuformulierung der Verhandlungspunkte von Ende Mai, scheinen das gestiegene Gewicht der beteiligten Akteure zu ignorieren. ... Und Teheran schlägt die Tür zu.“Alessia Melcangi Zum Originalartikel Club Z (BG) / 24. März 2026Club ZLand des MediumsBulgarienSprache des MediumsBulgarischArt des MediumsOnlineportalErscheinungsweisetäglichVerbreitungsgebietlandesweitPolitische Ausrichtungliberal-konservativVisits< 500.000Herausgeber/VerlagClub Zebra MediaOnline-BezahlmodellAlle Inhalte kostenfreiTrump könnte einen Rückzug vorbereitenEs könnte tatsächlich auf eine baldige Einstellung der Angriffe hinauslaufen, meint Club Z:„Das derzeit wahrscheinlichste Szenario ist, dass die Angriffe bis zum 14. April eingestellt werden, die USA und der Iran beide einen Sieg verkünden, aber tatsächlich keines der Probleme, wegen denen der Krieg begonnen hat, gelöst wird und de facto alles schnell zum Status quo vor den Angriffen zurückkehrt. Das wäre keine Überraschung. In den vergangenen zwölf Monaten hat Trump mehrfach solche Schritte unternommen, bei denen er eine vermeintlich große Operation startet, sie aber mittendrin stoppt, einen Abschluss verkündet und sich zurückzieht, ohne dass tatsächlich etwas erreicht worden wäre.“Kapka Todorova Zum Originalartikel Hürriyet (TR) / 25. März 2026HürriyetLand des MediumsTürkeiSprache des MediumsTürkischArt des MediumsTageszeitungErscheinungsweisetäglichVerbreitungsgebietlandesweitPolitische AusrichtungregierungsnahAuflage185.000 (2023)Visits100.000.000 – 150.000.000Herausgeber/VerlagHürriyet Gazetecilik / Demirören GroupOnline-BezahlmodellAlle Inhalte kostenfreiFurcht vor Sabotage durch IsraelKolumnist Abdülkadir Selvi beleuchtet in Hürriyet die Rolle Israels:„Können die USA und der Iran eine Einigung erzielen? Ja, das können sie. Doch dem Frieden steht ein sehr ernstes Hindernis im Weg. Und das ist Israel. Egal, mit welcher Seite ich spreche, sie beginnen immer mit den Worten: 'Aber wenn Israel das nicht sabotiert …' Und sie schließen mit: 'Wir sind zuversichtlich. Aber nur, wenn Israel den Prozess nicht sabotiert …' Früher haben die USA Israel Grenzen gesetzt. Jetzt setzt Israel den USA Grenzen. Das muss Trumps 'Großes Amerika!' sein. ... Amerika will ein Abkommen mit dem Iran schließen, hat aber Angst, dass Israel dies sabotieren könnte.“Abdulkadir Selvi Zum Originalartikel Echo (RU) / 25. März 2026EchoLand des MediumsRusslandSprache des MediumsRussischArt des MediumsOnlineportalErscheinungsweisetäglichPolitische AusrichtungregierungskritischHerausgeber/VerlagRadio Echo GmbHOnline-BezahlmodellAlle Inhalte kostenfreiScheinverhandlungen führen in die KatastropheJournalist Jewgeni Feldman kommentiert in einem von Echo übernommenen Facebook-Beitrag Berichte, wonach die USA die Gespräche vor Ausbruch des Iran-Krieges nur zum Schein geführt haben:„Wenn sensible und komplexe Verhandlungen mit unlauteren Absichten geführt werden – nicht um einer Einigung willen, sondern um den Gegner abzulenken, zu beruhigen und einen wirksameren Erstschlag zu ermöglichen –, untergräbt dies künftige Verhandlungen. Nicht nur im Rahmen dieses Krieges! Es wird schwieriger werden, die nächsten Atomprogramme der nächsten Schreckensregime zu stoppen, politische Gefangene zu befreien und Kriege zu beenden. Weltweit müssen Staaten ständig Verhandlungen führen. Wenn dies unmöglich wird, ist das eine Gefahr für die Zivilisation.“Jewgeni Feldman Zum Originalartikel