PV-Branche sieht sich in „politischer Warteschleife“ hängen

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25.03.2026 12.33Online seit heute, 12.33 UhrDie heimische Photovoltaikbranche sieht sich durch politische Verzögerungen gebremst und warnt angesichts neuerlicher Verwerfungen auf den Energiemärkten vor Verzögerungen bei der Energiewende.Man hänge derzeit in einer „politischen Warteschleife“, sagte Vera Immitzer, Geschäftsführerin von PV Austria, heute bei einem Pressegespräch. Es brauche rasch klare gesetzliche Rahmenbedingungen sowie mehr Unterstützung und Anreize für Stromspeicher.Weniger neue AnlagenAus Sicht der PV Austria braucht es die schnelle Umsetzung zentraler Begleitverordnungen der Regulierungsbehörde E-Control, um die Möglichkeiten des im Dezember beschlossenen Elektrizitätswirtschaftsgesetzes (ElWG) auch nutzen zu können.Nach den Rekordjahren sei der Photovoltaikausbau zuletzt zurückgegangen. 2025 wurden österreichweit 62.300 neue PV-Anlagen in Betrieb genommen, die zusätzliche Leistung lag bei etwa 1,6 Gigawatt – ein Minus beim Zuwachs von gut 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Unter anderem kurzfristige Änderungen im Fördermodus und lange Förderpausen hätten Investitionen gehemmt. Ohne verlässliche Regeln fehle es schlicht an Planungssicherheit für Betriebe und Investoren, so die Interessenvertretung.„Unverzichtbar“ für Reduktion von AbhängigkeitenLangfristig sieht die Branche großes Ausbaupotenzial. Derzeit würden jährlich rund 9,8 Terawattstunden (TWh) Strom von PV-Anlagen erzeugt, was 15 Prozent des österreichischen Stromverbrauchs entspreche. Bis 2030 soll sich die Energieerzeugung aus Sonnenstrom gemäß nationaler Ausbauziele mehr als verdoppeln. „Wir können schnell bauen, wir können viel bauen“, sagte Christoph Mair, Vorstandsmitglied von PV Austria – vorausgesetzt, die notwendigen Rahmenbedingungen würden geschaffen.Zentral sei künftig die Kombination von Photovoltaik mit Stromspeichern, betonte Immitzer. PV- und Speicherausbau seien außerdem „unverzichtbar“ für eine Reduktion ausländischer Abhängigkeiten. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.