EU beschließt Maßnahmen gegen Waldbrandgefahr

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25.03.2026 12.54Online seit heute, 12.54 UhrDie Europäische Kommission hat heute in Brüssel ihre neue Strategie zur Prävention und zur Bekämpfung von Waldbränden vorgestellt. Sie behandelt Prävention, Vorsorge, Reaktion und Wiederaufbau.Laut Kommission werden Waldbrände in Europa immer größer, häufiger und zerstörerischer. Vor allem Südosteuropa ist stark betroffen, aber auch in allen anderen Teilen Europas, darunter Österreich, steigt mit dem Klimawandel die Gefahr.Letztes Jahr erlebte Europa laut Kommission die schlimmste Waldbrandsaison seit Beginn der Aufzeichnungen, bei der über eine Million Hektar Land verwüstet wurden.„Einem Brand vorzubeugen ist immer einfacher, als ihn zu bekämpfen“, sagte die zuständige Kommissionsvizepräsidentin Roxana Mînzatu in einer Pressekonferenz. EU-Krisenkommissarin Hadja Lahbib ergänzte: „Waldbrände kosten die EU jedes Jahr rund drei Milliarden Euro und fordern Menschenleben.“Die aktuelle rescEU-Löschflotte soll mit zwölf Löschflugzeugen sowie fünf Hubschraubern erweitert werden. Der erste Hubschrauber soll für die Waldbrandsaison 2026 einsatzbereit sein. Ein europäisches Brandbekämpfungszentrum in Zypern soll für Schulungen, Übungen und saisonale Einsätze dienen.