30.03.2026 22.36Online seit heute, 22.36 UhrEU-Chefdiplomatin Kaja Kallas und rund ein Dutzend europäische Außenminister werden morgen zum vierten Jahrestag der Befreiung Butschas von russischen Besatzungstruppen in der Ukraine erwartet. Die Spitzenpolitiker wollen in der von Gräueltaten gezeichneten Kleinstadt nahe Kiew an einer Gedenkfeier teilnehmen und dann zu einem Ministertreffen zusammenkommen.Österreich wird von Staatssekretär Josef Schellhorn (NEOS) vertreten. Zudem stehen auch seine Kolleginnen und Kollegen aus Ländern wie Polen, Italien und Schweden auf der Gästeliste.Die Kleinstadt Butscha war in den ersten Kriegstagen im Frühjahr 2022 von russischen Truppen besetzt worden. Nach ihrer Befreiung durch die ukrainischen Streitkräfte wurden in den Straßen getötete Zivilisten gefunden – manche mit gefesselten Händen. Die Stadt wurde damit zum Symbol für russische Kriegsverbrechen. Die Vereinten Nationen bestätigten später in einem Bericht den Tod von Dutzenden Zivilisten.Ukrainischen Angaben zufolge wurden in Butscha mehr als 400 tote Zivilisten registriert. In der Region insgesamt waren es mehr als 1.300 – darunter mehr als 700, die erschossen wurden. Russische Offizielle weisen den Vorwurf eines Kriegsverbrechens bis heute zurück und sprechen von einer Inszenierung. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.