Maduro wandte sich erstmals seit Entmachtung an Anhänger

Wait 5 sec.

29.03.2026 12.28Online seit heute, 12.28 UhrDer entmachtete venezolanische Präsident Nicolas Maduro hat sich erstmals seit seiner Inhaftierung in den USA an seine Anhänger und Anhängerinnen gewandt.„Es geht uns gut, wir sind standhaft, ruhig und im ständigen Gebet“, schrieben Maduro und seine ebenfalls in New York inhaftierte Ehefrau Cilia Flores gestern im Kurzbotschaftendienst X.Sie hätten viele Nachrichten bekommen, erklärte das Paar weiter. „Jedes Wort der Liebe, jede Geste der Zuneigung, jeder Ausdruck der Unterstützung füllt uns die Seele und stärkt uns geistig.“Unklar war zunächst, ob Maduro die Botschaft selbst an seine Mitarbeiter durchgegeben oder sie zumindest abgesegnet hatte. Er hat nach Angaben aus seinem Umfeld in dem Hochsicherheitsgefängnis in Brooklyn, in dem er inhaftiert ist, keinen Zugang zum Internet. Maduro dürfe höchstens 15 Minuten mit seiner Familie oder seinen Anwälten telefonieren.Maduro war Anfang Jänner bei einem Einsatz der US-Streitkräfte in Venezuela gefangengenommen und nach New York gebracht worden. Der Linksnationalist hatte das südamerikanische Land fast 13 Jahre lang autokratisch regiert. Die US-Justiz wirft Maduro „Drogenterrorismus“ vor, dem 63-Jährigen droht deshalb eine lebenslange Haftstrafe.